2. Rätsel

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Ihr werdet es demnächst immer wieder mit Spielen zu tun haben, und zwar verschiedener Art. Gespielt haben Sandweg und Velte auch, und zwar mit der Polizei. Obwohl der Basler Detektiv Hans Maritz die beiden noch kurz zuvor vernommen hat, schöpft er keinen Verdacht. Und das wird ihm noch zum Verhängnis werden.

Beliebt ist in Zeiten von Sandweg und Velte sowie auch von Bonnie und Clyde, die gleichzeitig in den Vereinigten Staaten ihr Unwesen treiben, das Spiel Räuber und Gendarm. Für Spiele dieser Art stehen die Zeiten aber schlecht: Die Kinder müssen drinnen bleiben. Zu gross ist die Gefahr, die von den beiden Ganoven ausgeht. So manch ein Jugendlicher wagt sich, als die Eltern schlafen, dann trotzdem hinaus. Es wird für die Wagemutigen zu einem Spiel mit dem Leben, welches - wie bereits erwähnt - ein junger Laufner verloren hat.

Ich führe euch nun einen ersten Schritt Richtung möglichem Versteck von Sandweg und Velte. Dafür benötigt ihr den Code zweier Schlösser. Beim einen Schloss helfe ich euch. Ihr müsst euch zu einem bestimmten Kreuz begeben. Dazu dienen euch die verschiedenen Hinweise, die ihr wahrscheinlich schon gefunden habt. Seid ihr beim richtigen Kreuz angekommen, steht ihr vor einer weiteren Aufgabe.

 

Lest weiter, wenn ihr am richtigen Ort angekommen seid.

Sicherlich befindet sich unter euch auch ein Freund der deutschen Grammatik, welcher sogleich erkennen wird, dass die Inschrift nicht ganz gelungen ist. Findet ihr heraus, welcher Buchstabe fehlt? Wenn ja, braucht ihr noch zwei weitere und dann dürfte das eine der beiden Schlösser geknackt sein.

Für das Öffnen des zweiten Schlosses benötigt ihr die Jasskarten. Ein geschulter Blick, den wir Kriminalbeamten meistens mitbringen, dürfte euch bei dieser Aufgabe sicherlich weiterhelfen.

Übrigens: Ein Kreuz haben Sandweg und Velte auf dem Friedhof nicht erhalten. Noch wenige Tage vor ihrem Tod besuchen die beiden diesen mit Dorly. Velte liest die Grabinschriften vor und kann sich vor Lachen kaum mehr beruhigen. Aber aus seinem sehnlichsten Wunsch, auf dem modernsten und grössten Schweizer Friedhof Hörnli in Basel beigesetzt zu werden, wird nichts: Schliesslich haben Selbstmörder 1934 kein Recht auf eine ordentliche Bestattung. Die beiden Leichen werden auf dem Gottesacker Wolf in Basel begraben. Auf eine Heimschaffung der Toten nach Deutschland verzichten die Familien Sandweg und Velte.